Prävention Bonn-Rhein-Sieg

Sucht- und Gewaltprävention für Kinder & Jugendliche

 

Mut-tut-gut

Mut tut gut - Präventionstrainings für Vorschul- und Grundschulkinder

 

Im Mut tut gut-Training setzen sich Kinder grundsätzlich mit dem Neinsagen auseinander: Neinsagen zu Gewalt, Drogen, Mutproben, Erpressung, „komischen“ Berührungen, Spielzeug „tauschen“ etc.
Jungen und Mädchen haben in diesem Training die Möglichkeit, Handlungskompetenzen spielerisch auszuprobieren.
 

Kinder, die selbstbewusst sind, sich angenommen und geliebt fühlen, halten auch einmal eine Ungerechtigkeit aus ohne zurück zu schlagen. Sie lassen sich nicht einschüchtern, sondern holen Hilfe, wenn es notwendig ist. Sie toben vielleicht wie alle anderen Kinder, aber sie müssen sich nicht ständig beweisen, dass sie größer, stärker, besser sind als andere. In diesem Sinne werden starke Kinder (starke Persönlichkeiten) nicht so leicht Opfer oder Täter/in.


 

Vorschul- und Grundschulkinder

Ziele für die Vorschulkinder:
» Selbstwertgefühl stärken
» Wahrnehmungsschulung
» Umgang mit Grenzen (Grenzen erkennen, akzeptieren, setzen)
» Lernen, Nein zu sagen
» Gefühle unterscheiden können (gute, komische, schlechte Gefühle)
» Verhaltensrepertoire erarbeiten
» Handlungskompetenz entwickeln (Hilfe holen, weglaufen, sich wehren)

Bausteine des Mut-tut-gut-Trainings
I. Regeln: Wie wünsche ich mir, dass man mit mir umgeht, wie gehe ich mit anderen um?
II. Eigene Gefühle und Grenzen erkennen orientiert an den Sinnesorganen
III. Eigene Grenzen setzen verbal und nonverbal
IV. Gute und schlechte (komische) Gefühle wahrnehmen, erkennen, unterscheiden
V. Handlungskompetenz
VI. Normen und Werte für ein soziales und gewaltfreies Zusammenleben, Rechts- und Unrechtsbewusstsein


Ziele für die Grundschulkinder:
» Selbstbewusste Verhaltensweisen
» Reflexion der Geschlechterrollen
» Kommunikationsverhalten
» frühzeitiges Erkennen drohender Gewalt
» Umgang mit Gewaltsituationen
» Entwicklung eigener Handlungskompetenz und Stärke in Konfliktsituationen
» Grenzsetzung
» Sensibilisierung für alltägliche Gewalt und die eigene passive und aktive Betroffenheit

Bausteine des Mut-tut-gut-Trainings
I. Regeln: Wie wünsche ich mir, dass man mit mir umgeht, wie gehe ich mit anderen um?
II. Ich: Eigene Gefühle erkennen, eigene Grenzen erkennen, eigenen Selbstwert stärken
III. Du: Gefühle erkennen, Grenzen setzen, Nein sagen, Selbstwert des anderen anerkennen
IV. Gute, schlechte, komische Gefühle und Geheimnisse, Gewaltformen, der Intuition vertrauen, Handlungsalternativen in der Opfer- und Täterrolle, Konfliktbewältigung
V. Wir: Vertrauen und Verantwortung, Peer- group: Nein sagen ist mutig! „Petzen“ - Hilfe holen, Selbstbewusstsein stärken
VI. Umgang mit Grenzen: Werte/Normen in der Gesellschaft, Rechts- und Unrechtsbewusstsein